Östrogen: weibliches Sexualhormon zur Regulierung von Körpervorgängen

Östrogen
Das Östrogen ist ein weibliches Sexualhormon zur Regulierung zahlreicher Körpervorgänge.

Das Östrogen ist ein weibliches Sexualhormon zur Regulierung zahlreicher Körpervorgänge. Es kommt überwiegend im weiblichen Körper vor und wird auch Estrogen genannt. Die Hauptaufgabe zusammen mit anderen Hormonen besteht in der Steuerung des weiblichen Zyklus.

Östrogene werden überwiegend in den Geschlechtsorganen gebildet und haben unter anderem Einfluss auf die Zellteilung und das Immunsystem. (1)

Im Massagebereich können außerdem pflanzliche Östrogene (sogenannten Phytoöstrogene) eine Rolle spielen. Sie sind beispielsweise in Massageölen wie Sesamöl enthalten und können zellwachstumsfördernd wirken. (2)

Definition

Das Östrogen gehört zu den weiblichen Sexualhormonen und kommt demnach hauptsächlich im weiblichen Körper vor. Im männlichen Körper kommen sie jedoch in geringen Mengen auch vor.

Die Hormone werden überwiegend in den weiblichen Geschlechtsorganen (Eierstöcken) und teilweise in der Nebennierenrinde gebildet. Bei Männern hingegen in den Hoden. Die Entstehung erfolgt bei beiden Geschlechtern üblicherweise durch die Umwandlung von männlichen Sexualhormonen (wie etwa Testosteron).

Östrogen gelangt über das Blut zu seinem Bestimmungsort. Dabei ist die Östrogenausschüttung und der Gehalt im Körper nicht immer gleich. Gerade während des weiblichen Zyklus gibt es große Östrogenschwankungen.

Aufgaben des Östrogens

Östrogen übernimmt im weiblichen Körper viele geschlechtsspezifische Aufgaben. So reguliert es unter anderem den Monatszyklus und setzt indirekt den Eisprung frei. Es fördert die Eizellenreife und bereitet Muttermund und Zervix auf eine mögliche Empfängnis vor.

Zudem kann Östrogen die Zellteilung und das Zellwachstum beschleunigen, die Knochenbildung beeinflussen und auf das Immunsystem einwirken. (1)

In einigen Fällen können Geschlechtshormone auch in Form einer Hormontherapie von außen zugefügt werden. So kann Östrogen auch eine Rolle bei diversen Krebsarten, bei der Empfängnisverhütung (Antibabypille), bei Wechseljahrsbeschwerden oder bei der Geschlechtsumwandlung spielen. (3)

Östrogenhaltige Pflanzenöle

In der Phytotherapie spielen pflanzliche Östrogene (Phytoöstrogene) eine wichtige Rolle bei der Behandlung diverser Beschwerden. Diese Pflanzenhormone ähneln in ihrem Aufbau den menschlichen Hormonen und können an ihrer statt wirken. Massageöle und ätherische Öle können diese enthalten.

Phytoöstrogene in Pflanzenöl können auf die Hautstruktur wie Antioxidantien wirken, weshalb sie gerne in Kosmetikprodukten eingesetzt werden. (2)

Natürlicherweise kommen sie beispielsweise in Salbeiöl oder Sesamöl vor. Durch das enthaltene pflanzliche Östrogen können sie dann unter anderem die Hauterneuerung anregen. (2)


Quellenverzeichnis

  1. Wikipedia.org: Estrogene, abgerufen am 28. November 2012.
  2. Olionatura.de: Phytohormone, abgerufen am 28. November 2012.
  3. Wikipedia.org: Hormontherapie, abgerufen am 28. November 2012.
MZ

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