Der Lehrer und die Schülerin

Lisa trifft ihren Lehrerschwarm wieder und ist nun endlich 18

„Hallo Herr Wagner!“ Überrascht drehe ich mich um und brauche einen Moment um zu realisieren, wer da hinter mir steht und mich frech angrinst.

„Lisa!“, krächze ich und spüre, dass ich rot anlaufe.

Meine ehemalige Schülerin setzt sich ungefragt neben mich an die Bar und strahlt mich an. Es ist zwei Jahre her, dass ich sie das letzte Mal gesehen habe und schon damals, als ich noch ihr Lehrer war, hatte sie es geschafft, meine Gedanken zu beherrschen. Ich erinnere mich nur zu gut daran, wie schwer es mir fiel, mich auf den Unterricht zu konzentrieren, wenn sie verträumt mit ihren blonden Locken spielte oder wie zufällig die ersten beiden Knöpfe ihrer Bluse öffnete.

Mein Mund wird staubtrocken. „Wie geht es dir?“, frage ich und versuche nicht, auf ihren vollen Mund zu starren, der immer noch zu einem Lächeln verzogen ist.

„Bestens“, sagt sie. „Bin gerade mit der Schule fertig geworden.“

Ich ertappe mich dabei, dass ich im Kopf schnell ausrechne, dass sie nun achtzehn sein muss. Ich bin nicht mehr ihr Lehrer und sie ist volljährig – wie von selbst wandern meine Gedanken in eine Richtung, bei der es mir schwer fällt, ruhig sitzen zu bleiben.

Lisa rutscht näher an mich heran und legt eine Hand auf meinen Unterarm. „Apropos Schule“, haucht sie, „wissen Sie eigentlich, dass ich damals wahnsinnig in Sie verknall war?“

Mein ganzer Körper fängt an zu vibrieren. „Ta…tatsächlich?“, stammele ich nervös.

Sie nickt. Ihre Hand fängt an, meinen Unterarm auf und ab zu streicheln. „Ich lag nächtelang wach und habe an Sie gedacht. Habe mir ausgemalt, dass ich mich auf Ihren Schreibtisch setze, meine Beine öffne und Sie an mich ziehe…“

Mir ist unerträglich heiß. Ich fummele fahrig an meinem Kragen herum. Weiß dieses freche kleine Ding gar nicht, was ihre Worte mit mir anstellen?
Damals, als ich sie unterrichtete, musste ich alle meine Willenskraft aufbringen, um sie nicht anzumachen. Aber nun haben sich die Zeiten geändert. Ich bin nun an einer anderen Schule und sie ist volljährig. Mein Mund wird staubtrocken.

„Haben Sie auch manchmal an mich gedacht?“, fragt Lisa und malt mit ihrem Zeigefinger kleine Kreise auf meinen Arm.

Zuerst will ich verneinen, aber der Blick, mit dem sie mich ansieht, bringt mich dazu, ehrlich zu sein. „Ja“, gebe ich zu. „Ich habe an dich auf eine Art gedacht, auf die kein Lehrer an seine Schülerin denken sollte.“

Sie hebt ihre Hand und für einen Moment denke ich, dass ich sie erschreckt habe – aber dann platziert sie sie auf meinem Oberschenkel. „Dann haben wir beide ja genau dasselbe gedacht“, flüstert sie. „Und wissen Sie, was das beste ist?“

„Was?“, bringe ich mühsam hervor. Ihre Hand auf meinem Bein bewirkt, dass meine Jeans in meiner Mitte unangenehm zu spannen beginnt.

„Jetzt gibt es nichts, was uns daran hindert, unsere Phantasien auszuleben…“

Sie kann nicht meinen, was sie sagt – oder kann sie? Ein Blick in ihre strahlend blauen Augen genügt um zu wissen, dass sie es ernst meint.

Sie beugt sich ganz nah zu mir herüber und flüstert in mein Ohr. „Sie haben heute Nacht nichts Wichtiges vor, oder?“

Ich schüttele den Kopf.

„Gut“, murmelt sie. „Es gibt da nämlich die ein oder andere Lektion, die Sie mich lehren müssten… ich gebe Ihnen ein paar Stichworte. Es geht um heiße, nackte Körper… Gleitmittel… Ekstase…“

Ich kann mich nicht länger beherrschen und presse meinen Mund auf ihren. Ihre Zunge umspielt meine und sie schmeckt nach einem sehr kostbaren Wein, von dem ich mich schon ein bisschen betrunken fühle.

„Ich bin Lehrer“, sage ich. „Und ich verspreche dir, dass ich dir die beste Lektion deines Lebens erteilen werde!“

RR

Autor: